Kennst du das, wenn man sich insgeheim wünscht, Jesus leibhaftig vor sich zu haben, ähnlich wie seine zwölf Jünger? Wäre unser Glaubensleben dadurch nicht besser und unser Glaube viel stärker? Lasst uns hören, was Jesus dazu sagt: „Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster (oder: Beistand, Helfer) nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden.“ (Joh 16,7)

Wenn wir fragen würden: “Jesus, was ist besser für unser Leben in der Nachfolge: Dich als Mensch leibhaftig zu sehen, oder deinen Geist in uns zu haben?“, dann wüssten wir, was seine Antwort ist. Es ist gut für uns, dass er zum Vater gegangen ist, denn dadurch haben wir Christus nicht einfach vor uns, sondern in uns (Gal 2,20). Christus lebt in dir – ist dir das bewusst? Wir sind sein Tempel, sein Haus. Wir dürfen uns in jedem Augenblick seiner Hilfe bewusst sein. Deshalb lasst uns dieses Geschenk neu vor Augen haben und danach leben, dass er jederzeit und an jedem Ort unser Beistand ist, an den wir uns im Gebet wenden und seine Hilfe empfangen dürfen.

Wie wunderbar ist unser Herr!

Euer Peter Krell