Jerusalem liegt in Schutt und Asche. Als Nehemia diese Botschaft bekommt ist er entsetzt und zutiefst bedrückt über die derzeitige Situation.

Weshalb der große Eifer für eine Stadt, für Jerusalem, die er noch nie gesehen hatte? Patriotismus? Nein, Nehemia ist besorgt um die Anbetung Gottes!

Die Anbetung Gottes findet nicht mehr statt, die Mauern „Jerusalems“ sind zerstört. Zeit, für aufrichtige Gotteskinder zu weinen und zu beten. Tragen wir diese Bürde für unser Land?

Nehemia wurde nicht kopflos aktiv – er betete und fastete. „Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“ (‭‭Phil‬ ‭4:6‬).

Das wichtigste ist Gebet: wir werfen unsere Bürde auf Gott und sagen damit: „Herr, ich kann nicht!“ Macht und Möglichkeit liegen bei Christus allein. Ja, wir sind oft ungeduldig, wollen sofort Gottes Wirken sehen, doch sein Zeitplan ist perfekt! Und seine Gnade ist immer viel größer als das Problem.