In der neunten Corona-Bekämpfungsverordnung heißt es nun explizit, dass der Gemeindegesang, trotz Einhaltung des Mindestabstands und der Hygienevorschriften, untersagt ist. Wir wollen einerseits aufgrund dieses Verbots nicht soweit gehen, dass wir auf das Lob unseres Gottes in Form von Liedern im Gottesdienst vollständig auf unbestimmte Zeit verzichten, andererseits haben wir uns den Gesetzen und Verordnungen der Regierung unterzuordnen und wollen daher auf das Mitsingen bewusst verzichten.

Als Gedankenanstoß: In den vergangenen Wochen machte ich interessante Erfahrungen im Lobpreis, wenn ich entweder nur still zuhörte, leise für mich die Zeilen mitsprach, oder einfach in meinem Herzen sang (Epheser 5,19). Im Stillsein wurde mein Herz oft ergriffen, beim Mitsprechen sagte ich so manches bewusster als sonst und beim Herzensgesang bewegte es mich, dass unser Gott auf unser Herz blickt und Wohlgefallen daran hat, wenn ich mich an ihm und seiner Herrlichkeit erfreue, auch ohne Worte. Deshalb: Möge in dieser Zeit unser „stilles Lob“ bewusster, inniger, bewegter werden, sodass es in den Ohren unseres Gottes vielleicht sogar „lauter“ erschallt, als je zuvor.

Gott ist treu
Euer Peter Krell